Borussia spricht französisch

Der französische Fußball befindet sich in einer Renaissance, spätestens mit der Europameisterschaft 2016 im eigenen Land war die Grand Nation im Weltfußball zurückgekehrt. Das spiegelt die Entwicklung im französischen Vereinsfußball wider: Paris Saint-Germain, AS Monaco und Olympique Lyon sind die wohl aktuell größten Vertreter in Europa. Der Grund sind nicht nur die Investoren, sondern auch die verbesserte Nachwuchsförderung. Top-Ausgebildete Talente werden zu hohen Preisen veräußert, um sich stetig weiterzuentwickeln. Ein Modell, welches längst von vielen praktiziert wird, auch Borussia Mönchengladbach setzt darauf.
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Über berechtigte Wut und falsche Konsequenzen

Das Pokal-Aus ist noch nicht verkraftet, Spieler und Fans müssen den geplatzten Traum immer noch verarbeiten. Der Fokus muss auf die letzten vier Partien in der Bundesliga gerichtet werden. Nebenbei muss sich der Verein um die zerstörte Choreographie, und die daraus resultierenden Konsequenzen der Ultras kümmern. Wut und Frust ist nachvollziehbar, aber den Spielern auf den Platz die Unterstützung in den kommenden Heimspielen zu verweigern erscheint in jedem Fall nicht zielführend.
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Saison vor dem Abschluss: im Sommer braucht es Veränderungen

In den maximal restlichen sechs Partien in dieser Saison entscheidet sich wie die Saison abschließend bewertet wird. Alles zwischen einem Platz im Mittelfeld und dem Erfolg im DFB-Pokal-Finale ist möglich. Unabhängig vom Ausgang dieser Saison müssen Entscheidungen getroffen werden, um die Borussia in eine möglichst ruhige Saison 2017/18 zu führen. Die Leistungsschwankungen der bisherigen Spielzeit sollten analysiert und im besten Fall für die Zukunft vermieden werden. Was hat speziell die Partie vom Samstagabend gegen Dortmund gelehrt?
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Fabian Johnson – Leistungsträger ohne Starallüren

Heutzutage muss ein Spieler polarisieren, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Fabian Johnson ist allerhöchstens aufgrund seines Lockenkopfs auffallend, ansonsten konzentriert er sich auf seine schnörkellose Spielweise. Der US-Nationalspieler läuft und kämpft, setzte seine Mitspieler in Szene und trifft zumeist zum richtigen Zeitpunkt. Alleine, dass er sich auf sämtlichen Positionen wohlfühlt, macht ihn für nahezu jede Bundesligamannschaft höchst interessant. Ein Leistungsträger bei der Borussia, der durchaus ein Lob für das verdient was er bislang bei der Borussia geleistet hat.
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