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Reißt euch mal zusammen!

Die ernüchternde Darbietung beim Telekom Cup hat die Euphorie auf den Start in das Jahr gedämpft. Die kritischen Worte von Dieter Hecking lassen durchblicken, dass die Mannschaft mit einer mangelnden Einstellung auf dem Platz agiert hat. Es waren Fehler zu sehen, die mit einer höheren Konzentration hätten vermieden werden können. Andererseits fehlte jede Konsequenz im Offensivspiel. Die Mannschaft steht nun in der Pflicht ihr eigentliches Potenzial abzurufen. Hoffentlich war das der Weckruf zur richtigen Zeit.

Im Sommer waren sich die Medien einig: Borussia Mönchengladbach hat den stärksten Kader aller Zeiten. Mit dem Saisonstart wurde die Borussia den Lorbeeren gerecht und lieferte zunächst überzeugende Ergebnisse gegen die Young Boys aus Bern und Bayer Leverkusen. Trotz einiger Tiefen in der Saison ließ die Mannschaft immer wieder aufhorchen. Das Potenzial des Teams wurde immer wieder mal abgerufen: man hatte den FC Barcelona am Rande einer Niederlage, gegen Manchester City wurde ein Unentschieden erkämpft und im Celtic Park wurde ein verdienter Sieg errungen. Eine Teilnahme an der Champions League wurde dadurch definitiv legitimiert.

Endlich Verantwortung übernehmen

Bis zuletzt war es vor allem André Schubert, der im Fokus der Kritik stand. Aktuell muss man den entlassenden Trainer fast schon in Schutz nehmen. Sein Abschiedsvideo von den Fans und dem Verein verdient an dieser Stelle noch viel mehr Respekt. Die Mannschaft wirkte schon wie unter dem Ex-Trainer unmotiviert, ließ an vielen Stellen den Elan vermissen, den man eigentlich eine Woche vor dem Saisonstart erwarten würde. Die von Max Eberl genannten Führungsspieler gingen wie der Rest auf dem Platz unter. Dagegen konnte in Düsseldorf ein 19-jähriger, lediglich mit Einsätzen in der Regionalliga, herausstechen. Die etablierten Kräfte im Kader sollten sich mal hinterfragen wie das sein kann.

Das Versteckspiel hat nun ein Ende. Die Verantwortung für die Ergebnisse kann nicht mehr dem Trainer alleine auferlegt werden. Dieter Hecking ist ohnehin erfahren genug, um die entsprechenden Konsequenzen aus so einem Verhalten zu ziehen. Der Trainer wird ein derartiges Verhalten gar nicht mehr durchlassen. Die Mannschaft steht jetzt absolut in der Pflicht. Wer am Ende nicht mitzieht, der wird wohl mit den angekündigten unangenehmen Entscheidungen konfrontiert werden. Vielleicht wird sich ein Millionen-Zugang auf die Bank, gar auf der Tribüne wiederfinden. Die Zeit für Entspannung ist bis zur Sommerpause erst einmal vorbei.

4 Kommentare

  1. Tom

    Das Schlimme ist, dass ich glaube, dass sich niemand hängen gelassen hat, sondern in der schwierigen Situation einfach Spieler fehlen, die dem gewachsen sind und vorangehen. Stranzl, Xhaka, Nordveit und auch Brouwers sind da zu nennen. Und ehrlicherweise war auch der Testkick gegen Zuilte eine Katastrophe in Halbzeit 1 und die Wende kam gegen die Reservemannschaft in Halpzeit 2.

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  2. Heinz H.

    Alle „Verstärkungen“ der letzten Saison sind alles nur Mitläufer. Verstärkungen seh ich nicht, höchstens Ersatz für gegangene Spieler. Kramer ist die größte und teuerste Pfeife.

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  3. Harry Kreusch

    Dieter H.trete diesen charakterlosen Alibi Kickern in den Hintern, schmeiße alle raus welche keine Leistung bringen, den Verein u. die Fans ständig enttäuschen. Es sollen.. die spielen die sich mit BMG identifizieren einen Bennes -Sow, spielen lassen, einen Kramer kannst du auf die Bank oder Tribüne setzen. Ein Vestergard muss viel mehr zeigen ansonsten Nachwuchs ran . Im Sturm einen der sich den A.- aufreißt. Wir Fans sind bitter enttäuscht , wir wollen solche Spieler nicht mehr sehen, raus damit!

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  4. Christian Berger

    Wenn sich nichts ändert, steht Eberl im Fokus. Er trägt die Verantwortung für die Zusammensetzung der Mannschaft. Das lässt sich dann nicht wegreden.

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