Dänischer Linksverteidiger im Anflug?

Borussia Mönchengladbach soll für den dänische Linksverteidiger Andreas Poulsen ein Angebot beim FC Midtjylland eingereicht haben. Das 18-jährige Top-Talent stammt aus der Akademie des FCM, und ist bereits bei den Profis zum Einsatz gekommen. Der U19-Nationalspieler passt perfekt in das Beuteschema von Sportdirektor Max Eberl.  

Im Dezember 2016, also vor knapp einem Jahr, debütierte der gerade erst 17-jährige Andreas Poulsen für seinen Herzensverein. Die Kritiker fanden lobenden Worte für das Talent, welches die Herning Elite und die FC Midtjylland Akademie durchlief. Claus Steinlein, der Sportdirektor von Midtjylland, sah in ihm bereits das Potenzial in einigen Jahren ins Ausland wechseln zu können. Poulsen überzeugt vor allem im Kombinationsspiel, dazu mit seiner Beweglichkeit und Schnelligkeit. Außerdem versteht er es defensiv stabil zu stehen. Im Januar 2017 unterschrieb er schließlich seinen ersten Profi-Vertrag.

Europa ruft früher als gedacht

Ein Jahr später soll die Borussia dem FC Midtjylland ein Angebot für das Top-Talent unterbreitet haben, so berichtet Kicker Online. Eine Ablösesumme von rund 1,1 Millionen Euro soll im Raum stehen. Demnach müsste es zu einer Einigung zwischen dem Berater und den Vereinsverantwortlichen aus Mönchengladbach gekommen sein. Es wäre eine nachvollziehbare Entscheidung die Dienste des Linksverteidigers zu sichern, denn Oscar Wendt sucht nach wie vor nach seiner Bestform. Einen Konkurrenten im Nacken des Schweden fehlt, auch weil Fabian Johnson über anhaltende Rückenprobleme klagt. Andreas Poulsen könnte mittel- bis langfristig den Druck erhöhen bzw. erhält die Chance sich in der Bundesliga zu präsentieren.

Der Däne ist in Deutschland auch nicht gänzlich unbekannt, zumindest bei Beobachter von Testspielen oder Junioren-Turnieren. Beim Spax-Cup des letzten Jahres wussten die A-Junioren des FC Midtjylland um Andreas Poulsen zu überzeugen. Sie waren die überraschenden Außenseiter, die den Cup letzten Endes für sich entscheiden konnten.  Sie setzten sich u.a. gegen die Jugendabteilungen des VfL Wolfsburg, FC Schalke und Sankt Petersburg durch. Die Qualität dieses Jahrgangs ist unbestritten hoch, ein Poulsen stach nochmals heraus. Fazit: Max Eberl kann nicht viel falsch machen, wenn er sich intensiv um diesen Spieler bemüht.

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