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Bauen für die Zukunft

Mit dem neuen Santander Fohlenstall werden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Neben der Investitionen in Steine wurde auch der Unterbau der Borussia optimiert. Alles notwendige Entscheidungen, um Anschluss an die Konkurrenz zu halten. Ein erfolgreicher Saisonstart der B-Junioren macht Hoffnung darauf, dass in ein paar Jahren wieder ein Eigengewächs sein Bundesligadebüt feiern kann.

Die Borussia hatte es im Sommer auf der vereinseigenen Website bekanntgegeben: Drei externe Neuzugänge für die U17. Der österreichische U16-Nationalspieler Noah Oke Eyawo wechselte von SK Sturm Graz an den Niederrhein. Ryan Adigo kam aus der U16 des Liga-Konkurrenten aus Hamburg. Tim Corsten wurde vom Wuppertaler SV verpflichtet, um das defensive Mittelfeld zu verstärken. Außerdem wurde vermeldet, dass in Mika Schroers und Rocco Reitz gleich zwei Nachwuchsspieler die U16 überspringen. Genannt wurden sie zwar nicht, Jordi Bongard und Jonas Pfalz sind jedoch feste Säulen in diesem Jahrgang.

(Noch) unbekannte Namen

Die beiden jüngst nominierten U17-Nationalspieler Jordi Bongard und Jonas Pfalz, das österreichische Nachwuchstalent Noah Oke Eyawo, der Außenstürmer Ryan Adigo und der 15-jährige Mika Schroers sind keine unbekannten Namen. Also für solche, die sich für den Nachwuchs interessieren. Wer intensiv sucht, der wird auch über Google den ein oder anderen ausführlichen Artikel finden. Eine zumeist zeitintensive Beschäftigung, aber lohnenswert. Der Reiz die Entwicklung von Nachwuchstalenten nachzuvollziehen liegt letzten Endes in der Hoffnung. In der Hoffnung, dass sich ein Talent in den kommenden Jahren durchsetzen kann, und bestenfalls erfolgreich Fußball spielt.

Abwehrorganisator

Der 16-jährige Jordi Bongard ist seit der U13 bei der Borussia. Ein echter „Konzener Jung“, der auch im Nachwuchsbereich von Alemannia Aachen aktiv war. Der 1,96 Meter große Innenverteidiger hatte sich zuletzt bei einem Nachwuchsturnier in Brügge in die Notizbücher der Beobachter gespielt. Der Abwehrorganisator der Fohlen wurde zum besten Verteidiger des Turniers ausgezeichnet. Bei einer nicht zu unterschätzenden Konkurrenz, mit teilnehmende Mannschaften wie dem FC Chelsea, Olympique Lyon und Athletico Madrid. Die Borussia belegte bei diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld den dritten Platz. Inzwischen darf er sich als deutscher U17-Nationalspieler bezeichnen.

Spätzünder

Jonas Pfalz ist ähnlich wie Vincenzo Grifo ein Art Spätzünder. Beide spielen passenderweise auf der gleichen Position, im linken Mittelfeld. Die Oberhessische Presse hatte sich vor zwei Jahren ausführlich mit dem jungen Talent beschäftigt. Auf Kreisebene oder Regionsebene hatte der technisch versierte Linksfüßer nahezu alles gewonnen. Innerhalb kürzester Zeit fand er seinen Weg vom FV Wehrda über den VfB Marbug zur Eintracht aus Frankfurt. Mit erst 14 Jahren schloss er sich dem Nachwuchsbereich eines größeren Vereins an. Nach einer erfolgreichen Saison in der U15 war jedoch Schluss. Der Linksfuß wechselte in die U16 der Borussia, und überzeugt bis heute. Aktuell ist der 16-jährige Top-Scorer bei den B-Junioren mit drei Toren und fünf Torvorlagen.

Nachwuchshoffnungen

Bei den letzten drei ist weniger im Netz zu finden, dennoch wecken auch sie gewisse Erwartungen. Noah Oke Eyawo gilt beispielsweise als äußerst athletischer Linksverteidiger. Der 1,81 Meter große Österreicher besitzt dazu große fußballerische Qualitäten. Der Hamburger SV hatte Ryan Adigo ungern gehen lassen. Das mag vor allem daran liegen, weil der 16-jährige Flügelstürmer ein hoffnungsvolles Talent ist. Mit vier Treffern in dieser Saison hat er seine Torgefahr bereits unter Beweis gestellt. Abschließend muss noch der Cousin von Jannik Vestergaard vorgestellt werden. Der 15-jährige Mika Schroers ist nicht nur aufgrund dieser Verwandtschaft höchst interessant. Wer einen Jahrgang überspringen kann, der muss auch hervorragende Qualitäten mitbringen.

Die schwächeren Jahrgänge der letzten Jahre scheinen die Verantwortlichen zum Handeln bewegt zu haben. Es wird wieder in die Zukunft der Fohlenelf investiert: in Steine und in Beine. Zwar können die Mühen erst in einigen Jahren wirklich bewertet werden, dennoch scheint jetzt schon viel in die richtige Richtung zu gehen. Die Borussia ist auf eine erfolgreiche Jugendarbeit angewiesen, das wird immer wieder gepredigt. Das macht es nachvollziehbar, und so entsteht auch der Wunsch, dass der Jugendbereich neuen erfolgreichen Zeiten entgegengeht. Es wird Zeit, dass Eigengewächse in die Fußstapfen von Tony Jantschke, Patrick Herrmann und Marc-André ter Stegen treten.

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