Beim täglichen Durchlesen der Sportnachrichten findet man immer mindestens eine Meldung von einem verletzten Spieler. In der Folge wird in regelmäßigen Abständen eine Diskussion um die Belastung im Profi-Fußball entfacht. Hauptgegenstand der Kritik ist zumeist der enge Spiele-Terminkalender. Inzwischen sind sich viele Sportwissenschaftler darüber einig geworden, dass eine Schmerzgrenze zumindest erreicht wurde. Lösungsansätze gibt es schon dem physischen und psychischen Druck entgegenzuwirken. Im Sinne der Fans sollten die besten Spieler der Welt möglichst verletzungsfrei bleiben.
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Kategorie → Aktuelles
Ruhe bewahren, es braucht Zeit
Der erste Saisonstart unter André Schubert verlief ähnlich furios wie die Siegesserie als Interimstrainer. Die Qualifikation zur Champions League, sowie das Erreichen der 2. Runde im DFB-Pokal kann man als Erfolg verbuchen. Der Auftaktsieg in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen hat die Vorfreude auf die weitere Saison nochmals angefeuert. Nach insgesamt 14 Spielen sieht das Zwischenfazit etwas ernüchternd aus. Nach der Auswärtsniederlage in Freiburg folgt eine unbeständige Phase, die bis zum letzten Samstag angehalten hat. Mit der Niederlage in München ist man in der Bundesliga seit drei Spielen ohne Sieg und ohne geschossenes Tor. Schubert steht in der Kritik, obwohl die Lösung der Probleme nicht in seiner alleinigen Macht liegt.
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Der Lerneffekt nach Fehlern bleibt aus
André Schubert hat bei seinem Amtsantritt ein Credo gepredigt: Mut zu Fehlern, denn sie werden geschehen. Kein Zweifel, niemand ist perfekt. Das darf jedoch nicht die einfache Entschuldigung nach Niederlagen sein. Es heißt nämlich auch, dass man aus Fehlern lernen soll. Nach dem Spiel gegen den FC Ingolstadt hatte man das Gefühl, dass sich die Mannschaft gefunden hat. Eine Woche später erlebt man erneut wie die Defensive in seine Einzelteile zerfällt. Schubert muss sich nach seiner Vertragsverlängerung Kritik gefallen lassen.
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Veränderter Spielaufbau der Fohlenelf
Mit dem Wechsel von Granit Xhaka zum FC Arsenal hat sich die Ordnung im zentralen Mittelfeld verändert. Das ist nicht unerwartet, wenn der Schweizer schon als Person und Kapitän eine führende Rolle eingenommen hat. Mit seinen präzisen Diagonalpässe, der Blick für die Situation und seinen Anweisungen auf dem Platz hat er dem Spiel der Borussia seinen Stempel aufgedrückt. Das hat er mit Christoph Kramer und Mo Dahoud unter Beweis gestellt. Einer ist zurückgekehrt und der andere geblieben, während Xhaka seit dieser Saison in der Premier League spielt. Dennoch gelingt es wie erwartet nicht die Qualitäten von Xhaka aufzufangen. Jetzt muss sich der Spielaufbau neu erfinden.
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Ein Hauch von Bökelberg
Die Partien in der Regionalliga West werden mit wesentlich mehr Körpereinsatz bestritten. Der Spielstil lässt an alte Zeiten zurückerinnern als Borussia noch auf dem Bökelberg gespielt hat. Das Grenzlandstadion ist nicht nach modernen Standards erbaut worden, sodass man den Eindruck bekommt wirklich im alten Zuhause der Fohlenelf zu sein. Das laute Anfeuern der Gäste-Fans aus Oberhausen brachte Stimmung auf die Ränge. Ein Nachmittag gemischt aus Nostalgie und der Zukunft der Fohlenelf. Der etwas andere Spielbericht zur Begegnung zwischen der 2. Mannschaft von Borussia Mönchengladbach und Rot-Weiß Oberhausen.
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Die Schwächen aufgezeigt bekommen
Die ersten vier Spiele der Saison konnte man allesamt für sich entscheiden. Die Hoffnung war daher groß, dass man beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg nachlegen wird. Nach 14 Jahren sollten wieder Punkte aus dem Breisgau mitgenommen werden. Mit einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung der Fohlenelf wurden die eigenen Schwächen aufgezeigt. Eines wurde nach der 1:3-Niederlage in jedem Fall deutlich. Kein Gegner in der 1. Bundesliga ist zu unterschätzen. Bei jedem Spiel wird man sein Optimum geben müssen – auch wenn man in der Champions League spielt.
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