Ein Kandidat, mit dem Max Eberl alle überraschen könnte

Max Eberl hat unlängst bestätigt, dass es ein Gespräch zwischen ihm und Xabi Alonso gegeben hat. Wie es heißt, haben die beiden sich generell über den Fußball unterhalten. Doch was wäre wenn sich der Sportdirektor beim ehemaligen Weltklassespieler über einen möglichen Trainerkandidaten informiert hat? Immerhin hat der Spanier während seiner langen Fußballkarriere mit jemanden beim FC Liverpool zusammengespielt, der gerade in Schottland für Aufsehen sorgt: Steven Gerrard.

Die Liverpooler Legende hat die Glasgow Rangers gerade erst und innerhalb von drei Jahren zur Meisterschaft geführt, zehn Jahre nach dem letzten Triumph. Der große Stadtrivale wurde übertrumpft, der wie im Stile eines FC Bayern in Deutschland zuletzt neun Meisterschaften infolge gewinnen konnte. Nebenbei gelang es den Rangers in zwei Jahren nacheinander der Einzug ins Achtelfinale der Europa League. In dieser Saison war Schluss gegen Slavia Prag, in der vergangenen gegen Bayer Leverkusen. Für die Möglichkeiten der Schotten ist das durchaus ein respektables Ergebnis.

Lernfähiger Trainer und Mannschaft

An der Seitenlinie ist Steven Gerrard seinen Führungsqualitäten treu geblieben, auch dem Verständnis für das Spiel insgesamt. Der 40-jährige implementierte einen Spielstil bei den Rangers, der eher untypisch für den schottischen Fußball ist: mit spielerischen Mitteln aus der Abwehr herauszuspielen. Um beispielsweise tiefstehenden Abwehrreihen besser begegnen zu können, entwickelte er zuletzt ein System mit zwei Spielmachern. Insgesamt zeigt sich in den fast drei Jahren, dass es dem noch unerfahrenen Trainer gelingt seinen Spielern immer wieder neue Ideen zu vermitteln, die dann auch erfolgreich umgesetzt werden.

Ähnelnde Trainerprofile

Auf Grundlage vieler taktischer Analysen, die im Internet kursieren sind durchaus Parallelen zu einem Adi Hütter zu ziehen, der als ernsthafter Nachfolger von Marco Rose gehandelt wird. Beide Trainer setzen auf offensiven, ballbesitzorientierten Fußball mit ähnlichen Prinzipien: Außenstürmer, die in die Mitte ziehen, übergreifenden Außenverteidigern und Flanken. Pressing bzw. Gegenpressing gehört genauso zum Repertoire. Also wäre es doch möglich, dass Max Eberl einmal bei Xabi Alonso nachhorchen wollte wie denn ein Gerrard so tickt, oder nicht?

Letztlich ist es reine Spekulation. Auch weil der Engländer noch bis 2024 an die Glasgow Rangers gebunden ist, und es eher untypisch ist, dass ein Trainer von der Insel in die Bundesliga wechselt. Die Borussia könnte trotzdem der mögliche nächste Schritt sein, um sich letztlich für die Premier League beziehungsweise noch höhere Aufgaben zu empfehlen. Wer weiß, vielleicht gelingt es Max Eberl wieder einmal alle zu überraschen?

7 Kommentare Ein Kandidat, mit dem Max Eberl alle überraschen könnte

  1. Otmar Dieter

    Ich denke, Max muss sich nicht nur um einen neuen Trainer kümmern, immerhin hat er es ja mit der Ausstiegsklausel verbockt, er muss auch neue Spieler suchen. Immerhin hat Gladbach diese Saison viel zu viele Gegentore bekommen, also sollte dringend ein guter Innerverteidiger kommen und die Stürmer haben nicht genug getroffen. Deshalb sollte ein Knipser wie z.B. Silva von der Eintracht oder Weghorst
    von Wolfsburg angeheuert werden. Mit der jetzigen Truppe wird das auch nächste Saison nichts mit Europa.

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  2. Uwe Schönefeld

    Wenn du den Artikel nicht am 1. April geschrieben hättest, würde ich sofort mit dir auf einer Welle schwimmen. Das wäre natürlich der Hammer. Viele Grüße aus Werder bei Potsdam.

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    1. Theo Franken

      ja meine frau hatte mir von dem gerücht erzählt; jetzt sehe ich auch das datum…schade zu früh gefreut

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  3. Unger Thomas christian

    Bin 50 J Borussia Mönchengladbach .FAN ALLES ERLEBT ER SOLLTE SCHON BISSCHEN DEUTSCH REDEN UND MOTIVATIONS KÜNSTLER DIE BRAUCHEN MAL TRITT IN HINTERN UND KLARE STRUKTUREN DANN GEHTS .HOFFE AUF MEHRSPRACHIGEN TRAINER KNEIFT ARSCHBACKEN ZUSAMMEN SPIELT DIE SAISON ALS WÄREN WIR KURZ DAVOR MEISTER ZU WERDEN RAUTE IN HERZ JUNGS AB GEHT DIE FOHLENELF.UNGER THOMAS 59 J

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