Borussia reist als Tabellenachtzehnter zum FC St. Pauli. Was sich wie die aktuelle Realität anhört, war die sportlich prekäre Situation im Februar 2011: Nach der zuvor unfassbaren 2:3-Heimniederlage stand Trainer Michael Frontzeck mit dem Rücken zur Wand. Der Ur-Gladbacher war längst angezählt. Am Millerntor lief nichts zusammen, obwohl Igor de Camargo das Team früh in Führung gebracht hatte. Keine Viertelstunde später wurde ebendieser aufgrund einer Tätlichkeit vom Platz gestellt und die Gastgeber gewannen letztlich mit 3:1 – der vorläufige Tiefpunkt in einer bis zu diesem Zeitpunkt desaströsen Saison. Lediglich vier Spiele wurden gewonnen, 16 Punkte standen auf dem Konto. Dass damals die Relegation und das einmalige Favre-Wunder folgten, grenzt bis heute an Zauberei.
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Borussia 2025/26: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende
Borussia ist mit einem blauen Auge davongekommen. Nach dem Klassenerhalt bekommt der Verein gewissermaßen eine zweite Chance aufgezwungen. Denn im Vergleich zu vor einem Jahr können keine „Fortschritte” mehr hervorgehoben werden. In diesen Wochen soll analysiert werden, der Ausgang ist offen. Klar ist, dass es unter erneut schwierigen Bedingungen darauf ankommen wird, konsequent die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aus Prinzip an Ideen wie dem gescheiterten „Borussia-Weg“ und am Trainer festzuhalten, wird nicht den erhofften Erfolg einbringen. Es gilt als sicher, dass Rouven Schröder so ziemlich alles hinterfragen wird, um den Verein für die kommende Saison erfolgreich aufzustellen. Das wird auch notwendig sein, um zukünftig nicht nur um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. Weiterlesen
Fehleinschätzungen mit Folgen – bis heute
Den Fans von Borussia Mönchengladbach wird eine ausgeprägte Leidensfähigkeit und Vereinstreue nachgesagt. Ein Rückblick auf das Jahr 2025 würde vermutlich bei jedem Therapeuten im Gespräch zu dem Schluss führen, dass die zurückliegenden Monate tiefe Spuren hinterlassen haben. Im Sinne der Borussia-Hymne „Die Seele brennt“ soll noch ein Blick zurückgeworfen, aber auch wieder mit voller Kraft nach vorne gedacht werden. Weiterlesen
Schmerzhafte Erkenntnisse
Borussia steckt in einer historisch tiefen Krise, die das Sportmanagement so hat nicht kommen sehen. Die Niederlage bei Union Berlin offenbart, dass der im Sommer zusammengestellte Kader seine Bundesligatauglichkeit schwer erarbeiten muss. Weiterlesen
Macht euch keine Sorgen um Borussia
Fünf Spiele ohne Sieg, letzter Tabellenplatz, Trainerwechseleffekt verpufft: Borussia kämpft mit grundlegenden Defiziten. Das „Weiter so“ der vergangenen Jahre ist gescheitert, die Verantwortung dafür liegt ganz klar oben. Nun muss sich die Vereinsspitze der Kritik stellen und Konsequenzen ziehen. Weiterlesen
Die Probleme bei Borussia sitzen tiefer
Borussia entlässt Seoane – doch die wahren Probleme sitzen viel tiefer. Ein klarer Neustart im Sommer wurde verpasst, weil ein gravierender, strategischer Fehler begangen wurde. Unter normalen Umständen müssten weitere personelle Konsequenzen folgen. Weiterlesen